• Microsoft hat die Notbremse gezogen: Weil die Xbox One bei den Verkaufszahlen weit hinter der PS4 zurückliegt, verkauft der Hersteller die Konsole ab dem 9. Juni auch ohne Kinect-Kamera. Der Preis sinkt von 500 auf 400 Euro und liegt damit auf PS4-Niveau. Die Kinect-Kamera soll es dann ab Herbst als separates Zubehör geben. Der radikale Schnitt kommt nur zwei Monate nach dem Abgang von Marc Whitten, der bis März die Entwicklung der Konsole geleitet hatte. Seitdem führt Phil Spencer die Xbox-Sparte und tat gut daran, den Wettbewerbsnachteil gegenüber Sony möglichst schnell zu beseitigen.

    Dass die Kinect-Kamera künftig nicht mehr automatisch jeder Konsole beiliegt, sondern nur noch optional hinzugekauft werden kann, hat drastische Auswirkungen auf die Software-Entwicklung für die Xbox One. Künftig können Entwickler nicht mehr davon ausgehen, dass alle Xbox-One-Nutzer eine Kinect haben. Sie werden folglich in erster Linie auf eine Bedienung mit dem Gamepad setzen und Kamera-Funktionen – wenn überhaupt – nur optional einbauen.

    Quellen
      • heise.de

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